
TÄTIGKEITS
BERICHT 2025
VORWORT
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der vorliegende Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 stellt mehr oder weniger den Abschluss der Funktionsperiode 2021 bis 2026 dar. In diesen fünf Jahren haben wir als Neulinge in der Standespolitik zahlreiche Projekte (von Übergeber-/Übernehmer-Zusammenführung über Einführungsveranstaltungen für Berufseinsteiger:innen bis hin zu zielgruppenspezifischen Eventformaten) etabliert. Diese Projekte und Initiativen verfolgten stets die Ziele, einerseits Kolleg:innen zu vernetzen und andererseits die Rahmenbedingungen für die Berufsausübung zu optimieren. Es ging anders formuliert immer um das Hinhören, Analysieren, Konzeptionieren und Umsetzen. Zahlreiche positive Rückmeldungen bestätigten in den vergangenen Jahren dabei auch die Richtigkeit dieses Weges.
Erneut haben wir den Tätigkeitsbericht in digitaler Form erstellt – aus Gründen der leichteren Navigation ebenso wie aus Gründen der Kosteneffizienz. Navigieren Sie sich durch ein Jahr standespolitischer Arbeit für Wiener Zahnärzt:innen – an dessen Beginn die offizielle Eröffnung des ersten Zahnärztehauses in der Geschichte der Wiener Zahnärzteschaft stand.
Am Ende dieser fünf Jahre möchte ich mich als Präsident der Landeszahnärztekammer für Wien im Namen des gesamten Landesausschusses verabschieden und dem neuen Präsidium und Landesausschuss viel Erfolg und Freude mit ihrer Tätigkeit wünschen.
Ihr Stephen Weinländer
Präsident

GENDER DISCLAIMER
Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen im Tätigkeitsbericht sind somit geschlechtsneutral zu verstehen. Die verkürzte Sprachform hat rein redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.
DIE LZÄK FÜR WIEN IM ÜBERBLICK
Kammermitglieder
Zahnärztinnen
Zahnärzte
Niedergelassene Zahnärzte
Wohnsitzzahnärzte
Angestellte Zahnärzte
Außerordentliche Mitglieder
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DER LANDESVORSTAND
Dem Landesvorstand gehören neben dem Präsidenten die Vizepräsidentin Birgit Vetter-Scheidl, die zweite Vizepräsidentin Lana Zupančič-Čepić und der Finanzreferent Ozren Marković an.


ÜBER DIE LZÄK WIEN
Die Landeszahnärztekammer für Wien ist eine Landesorganisation der Österreichischen Zahnärztekammer. Zu ihren Aufgaben zählen die Förderung der beruflichen, sozialen und wirtschaftlichen Belange ihrer Mitglieder einerseits, anderseits die Wahrung des Berufs- und Standesansehens sowie der Berufs- und Standespflichten. Die Landeszahnärztekammer vertritt mehr als 1.800 Zahnärzte.
Die Landeszahnärztekammer für Wien ist mit vier Mitgliedern auch im Verwaltungsausschuss des Wiener Wohlfahrtsfonds vertreten. Der Verwaltungsausschuss ist das wichtigste Entscheidungsgremium, dem insgesamt 19 Personen angehören. Mit Dr. Ozren Marković, MSc, MPH stellt die Landeszahnärztekammer für Wien den stellvertretenden Ausschussvorsitzenden der aktuellen Funktionsperiode.
Zudem vertreten zehn Funktionäre der Landeszahnärztekammer für Wien die Interessen der Zahnärzteschaft in der Erweiterten Vollversammlung der Ärztekammer für Wien, in der Änderungen der Satzung des Wiener Wohlfahrtsfonds beschlossen werden.
LANDESVORSTAND
Dem Landesvorstand gehören neben dem Präsidenten (Dr. Stephen Weinländer, MBA) die Vizepräsidentin Dr. Birgit Vetter-Scheidl, die zweite Vizepräsidentin Dr. Lana Čepić und der Finanzreferent Dr. Ozren Marković, MSc, MPH an.
LANDESAUSSCHUSS
Der Landesausschuss setzt sich aus dem Landesvorstand und weiteren neun Personen zusammen. Diesem Gremium obliegt die Durchführung aller der Landeszahnärztekammer übertragenen regionalen Aufgaben, Personalangelegenheiten und die budgetäre Verantwortung.
ERWEITERTER LANDESAUSSCHUSS
Den erweiterten Landesausschuss bilden zusätzlich alle durch den Landesausschuss bestellten Referenten für spezielle Aufgabenbereiche und alle Bezirkszahnärztevertreter.
ABRECHNUNGSSTELLE DER LANDESZAHNÄRZTEKAMMER FÜR WIEN
Seit 1945 steht die Abrechnungsstelle der Landeszahnärztekammer für Wien den Wiener Mitgliedern in allen Belangen der Kassenabrechnung zur Verfügung. Die Abrechnungsstelle wird von Mag. Christian Sekulin geleitet und beschäftigt derzeit elf Mitarbeiter:innen. Aktuell nehmen mehr als 600 Wiener Zahnärzt:innen das Quartalsabrechnungsservice in Anspruch.
ZAHNÄRZTLICHES FORTBILDUNGSINSTITUT
Das Zahnärztliche Fortbildungsinstitut (ZAFI) steht seit 1977 für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung sowie für die Ausbildung von Zahnärztlichen Assistenzen (ZAss) und Prophylaxe Assistenzen (PAss). Derzeit arbeiten vier Mitarbeiterinnen in der Administration des ZAFI.

DIE REFERATE
Die Referate der Landeszahnärztekammer konzentrieren sich schwerpunktmäßig auf spezifische Aufgabenfelder, die für das zahnärztliche Berufsbild beziehungsweise das berufliche Umfeld relevant sind.

DIE BEZIRKSZAHNÄRZTEVERTRETER

DIE ORGANISATION
Die Landeszahnärztekammer für Wien ist eine Landesorganisation der Österreichischen Zahnärztekammer.
Präsident
Stephen Weinländer
Erste Vizepräsidentin
Birgit Vetter-Scheidl
Zweite Vizepräsidentin
Lana Čepič
Finanzreferent
Ozren Marković
Gewählte Referate
Angestellte Zahnarzt:innen
Marion Hommer
Betriebstechnische Auflagen und Qualität
Peter Reichenbach
Forensik und Schlichtung
Silvia Laudenbach
Fortbildung
René Gregor
Gender, Soziales und Jungzahnärzt:innen
Noémi-Katalin Marković
Hochschulangelegenheiten
Christian Schober
Kassenangelegenheiten
Werner Ossmann
Niederlassung und Privatzahnärzt:innen
Christoph Andersson
Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Bernhart
Landesvorstand
Präsident
Stephen Weinländer
Erste Vizepräsidentin
Birgit Vetter-Scheidl
Zweite Vizepräsidentin
Lana Čepič
Finanzreferent
Ozren Marković
Gewählte Referate
Angestellte Zahnarzt:innen
Marion Hommer
Betriebstechnische Auflagen und Qualität
Peter Reichenbach
Forensik und Schlichtung
Silvia Laudenbach
Fortbildung
René Gregor
Gender, Soziales und Jungzahnärzt:innen
Noémi-Katalin Marković
Hochschulangelegenheiten
Christian Schober
Kassenangelegenheiten
Werner Ossmann
Niederlassung und Privatzahnärzt:innen
Christoph Andersson
Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Bernhart
Bestellte Referate
Assistent:innenschule
Frederick Mayrhofer-Krammel
Gutachterliche Tätigkeiten
Andrea Lux
Kieferorthopädie
Christiane Stokreiter-Ebner
Bezirkszahnärztevertreter
1. Bezirk
Sophie Lembacher
2. Bezirk
Katharina Lin-Pilz
3. Bezirk
Mathias Lidauer
4. Bezirk
Ghazwan Aktaa
Rebecca Rosen
5. Bezirk
Marie-Therese Brenner
6. Bezirk
Petra Harik-Jesch
7. Bezirk
Verena Viktoria Widhalm
8. Bezirk
Valentin Kunz
9. Bezirk
Gustav Sych
10. Bezirk
Maximilian Niebauer
11. Bezirk
Christopher Schwab
12. Bezirk
Mladen Nowak
13. Bezirk
Christiane Stokreiter-Ebner
14. Bezirk
Clemens Ganger
15. Bezirk
Gerhard Zips
16. Bezirk
Barbara Schreiner-Tiefenbacher
17. Bezirk
Barbara Reimer
18. Bezirk
Barbara Barth
19. Bezirk
Arabella Jelinek-Gaugusch
20. Bezirk
Ana Piribauer
21. Bezirk
Marion Grieß
22. Bezirk
Magdalena Velinović
23. Bezirk
Stephan Höhsl
Landesvorstand
Leitung
Thomas Vilinsky
Recht
Thomas Vilinsky
Office Management
Jacqueline Grobla
Susanne Plattner
Standesführung
Angela Kottre
Nicole Leidl
Service
Ivana Nujić
Telefonzentrale, Facility
Sandra Vujicic
Finanzen, IT, Abrechnungsstelle
Leitung
Christian Sekulin
Abrechnungsstelle
Julia Pachoinig (Teamleiterin)Viktoria Bürger
Viktoria Djordjevic
Ingrid Hackl
Isolde Hochmeister
Elisabeth Kaderabek
Ulrike Kraus
Tatjana Nemeth
Doris Pieber
Gabriele Rausch
Ingrid Thaller
Sabina Todorovic
Buchhaltung
Petra Filser-Steinkellner
Carina Kraus
Christian Oberndorfer
IT
Dominic Huszar
Zahnärztliches Fortbildungsinstitut
Leitung
Sabine Spitzhütl
Fortbildung und Servicecenter
Sanja ColicSabine Spitzhütl
Lehrgang ZAss
Brigitte Nothegger
Magdalena Schön
Service
Sladjana Mayer
Marketing und Kommunikation
Manuela-Claire Warscher
Recht, Office Management, Service
DIE ABRECHNUNGSSTELLE
Die Abrechnungsstelle der Landeszahnärztekammer für Wien ist seit mehr als fünf Jahrzehnten ein etablierter Partner der Wiener Zahnärzteschaft. Tatsächlich betraut mittlerweile bereits die fünfte Generation der Wiener Zahnärzte die Abrechnungsstelle mit der Kassenabrechnung.
Dabei geht es ihnen aber nicht nur um das finanzielle Maximum der Abrechnung, sondern vor allem auch um den Service der Abrechnungsstelle. Der Bogen dieser Serviceleistungen spannt sich von der Überprüfung der Validität der Kassenabrechnungsdaten über die Kommunikation mit den Krankenkassen bis hin zu monatlichen Akontozahlungen für eine Liquiditätssteigerung der einzelnen Ordinationen. Und das alles als One-Stop-Shop-Lösung.

FINANZEN
Die Gesamterträge für das Jahr 2025 erhöhen sich gegenüber 2024 um rund 25 Prozent, während die Gesamtkosten lediglich um etwa vier Prozent ansteigen. Der deutliche Anstieg der Gesamterträge ist im Wesentlichen auf zwei Effekte zurückzuführen. Einerseits auf die geänderte Weiterverrechnung der Kosten an die Abrechnungsstelle der Österreichischen Zahnärztekammer (ÖZÄK), andererseits darauf, dass Erträge aus den von der Abrechnungsstelle Wien erbrachten Dienstleistungen erstmals auf Basis des Dienstleistungsvertrages mit der ÖZÄK‑Abrechnungsstelle ausgewiesen werden.
Die Steigerung der Personalkosten um rund 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr resultiert in erster Linie aus dem geänderten Weiterverrechnungsmodus der anteiligen Personalkosten der Abrechnungsstelle Wien an die ÖZÄK‑Abrechnungsstelle. Diese anteiligen Personalkosten werden in Wien nun zu 100 Prozent als Aufwand erfasst und in weiterer Folge über die ÖZÄK als Ertrag gegengebucht, was ebenfalls maßgeblich zur Erhöhung der Gesamterträge beiträgt. Die Reduktion der Sachkosten um rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf Sondereffekte aus Steuernachzahlungen im Jahr 2024 zurückzuführen, die im Jahr 2025 nicht mehr anfallen.
Das positive Betriebsergebnis hat sich um 129 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbessert.

DAS WAR 2025
Im Jahr 2025 standen zahlreiche Aktivitäten für Mitglieder auf dem Programm, darunter die Einführungsveranstaltung für Jungzahnärzt:innen „Welcome to the Job“ und das Stadtgespräch, das sich der wirtschaftlichen Entwicklung Österreichs widmete. Im Zentrum standen ohne Zweifel die offizielle Eröffnung des Zahnärztehauses und die Tage der offenen Tür, die im Jänner stattfanden. Zudem wurde das Augenmerk auf spezifische allgemeine Schwerpunkte wie „16 Tage gegen Gewalt“ und den Welt-AIDS-Tag gelegt und begleitet. Wie auch in den Jahren zuvor leitete das Motto #wirfüreuch jegliche Kommunikationsmaßnahmen.




